Create change – nichts ist so beständig wie der Wandel

Der Satz von Heraklit “Nichts ist so beständig wie der Wandel” bringt zum Ausdruck, dass Veränderungen zum Leben gehören. Sie betreffen körperliche, psychische und auch kognitive Prozesse. Vieles davon passiert langsam, wie die Entwicklung vom Säugling zum Jugendlichen bis zum Erwachsenen. Neben der Altersentwicklung finden permanente Neubildungen im Köper statt wie z. B. Zellerneuerung oder Zusammensetzung von Haut- und Darmmikrobiom.

 

Veränderungen können Stress auslösen
Neben den autonomen Veränderungsprozessen im Körper gibt es Lebensveränderungen, für die man sich selbst entscheidet oder mit denen man ungewollt konfrontiert wird. Beide Varianten können sowohl als positiv wie z. B. die Geburt eines Kindes oder Heirat als auch als negativ wie z. B. schwere Krankheit oder Tod empfunden werden. Bei vielen Menschen lösen alle Varianten Stress aus, da man sich von Vertrautem und damit von Sicherheit lösen muss.

 

 

Bei äußeren Veränderungen geht es häufig um die Frage, ob man sie annehmen und sich damit arrangieren kann oder ob man gegen sie ankämpft. Auf jeden Fall erfordern sie eine Reaktion.

 

 

Innere Veränderungen entstehen zum einen automatisch im Lauf des Lebens durch veränderte Lebensumstände, zum anderen spüren manchen einen inneren Drang zu Weiterentwicklung und entscheiden sich selbst für Veränderungen.

 

 

Manche Menschen akzeptieren auch ihre Unzufriedenheit und verändern nichts. Gründe dafür können sein, dass sie möglicherweise keine oder zu wenig Möglichkeiten sehen. Vielleicht glauben sie auch, kein Recht auf Veränderung zu haben. Für andere wiederum ist der Preis der Veränderung nach erfolgter Abwägung zu hoch und sie entscheiden sich gegen eine Veränderung, beispielsweise bleiben sie in einer unzufriedenstellenden Beziehung, weil sie nicht allein sein möchten.

 

 

Das Gehirn spart gern Energie
Grundsätzlich haben Menschen ein Bedürfnis nach Sicherheit und verharren deshalb lieber im Gewohnten als Neues zu wagen. Das Gehirn ist sozusagen ein „Energieoptimierer“. Unser Gehirn belohnt uns für automatisierte Handlungen mit der Ausschüttung von körpereigenen Opiaten, wie der Bremer Neurobiologe Gerhard Roth sagt. Und das fühlt sich gut an.

 

 

Veränderungen sind anstrengend
Nehmen wir Veränderungen vor oder wagen gar etwas neues, produziert das Gehirn Stress statt Wohlbefinden. Bei gravierenden Veränderungen – beispielsweise bei Scheitern von Beziehungen, Tod eines geliebten Menschen oder Jobverlust – werden im Gehirn dieselben Areale aktiviert wie bei körperlichem Schmerz.

 

Doch nicht nur unfreiwillige Veränderungen stressen uns, sondern oft auch selbst gewählte. Alle Veränderungen haben gemeinsam, dass sie uns nötigen, routinierte Abläufe zu verändern. Das Gehirn benötigt viel Sauerstoff und Zucker, um diesen herausfordernden Prozess zu verarbeiten.

 

 

Oft ruft schon aber schon der Gedanke an eine Veränderung Angst hervor. Folgende Fragen können bei der Bewältigung des Angstgefühls hilfreich sein:

  • Wovor habe ich Angst, was sind meine schlimmsten Befürchtungen?
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass diese wirklich eintreten?
  • Was kann ich tun, damit diese Befürchtungen nicht eintreten?
  • Wie bewerte ich jetzt meine Veränderungsimpulse, meine Möglichkeiten und Spielräume sowie die wahrscheinlichen Konsequenzen?

 

Wenn nichts mehr hilft, hilft radikale Akzeptanz
Veränderungen finden permanent, fast unbemerkt statt. Sie verursachen Stress – egal, ob die neue Situation mit Absicht oder unfreiwillig auf einen zukommt. Der Mensch ist jedoch in der Lage, auch große und unvorhersehbare Veränderungen zu bewältigen.

 

Dabei ist es hilfreich, sich zunächst einen Überblick über mögliche Lösungen zu verschaffen. Vorhandene Beziehungen und soziale Netzwerke können unterstützend sein. Routinen im Alltag, die uns Sicherheit und Stabilität geben helfen dabei, Krisen zu überwinden. Wichtig sind aber auch Abwechslung bzw. “Ablenkung” sowie Ruhephasen. Moderate Bewegung (Spaziergänge, Radfahren, Wandern, Gartenarbeit) und Ausdauertraining im aeroben Bereich helfen bei der Verarbeitung von emotionalem Stress. Der Kreislauf wird stabilisiert und das “Gedankenkarussell” kann sich beruhigen.

 

Neben allen Lösungsansätzen im Außen ist vor allem eine akzeptierende Grundhaltung der „Goldene Schlüssel“ zur Bewältigung von Veränderungen und Krisen. Zusammenfassend kann man sagen: Wenn nichts mehr hilft, hilft nur noch radikale Akzeptanz.

 

Reinhold Niebuhr – ein US-amerikanischer evangelischer Theologe und Philosoph – formulierte seinen Wunsch so:
Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

 

Wenn Du bereit für Wachstum und Veränderung bist, nimm an folgender Challenge teil:
CREATE CHANGE – 5 TAGE FÜR EINE NACHHALTIGE VERÄNDERUNG FÜR DICH UND DIE WELT

 

Aufgepasst: Vom 22. bis 26. März 2023 findet unsere CREATE CHANGE statt. https://www.andreahiltbrunner.com/create-change/

 

In diesen 5 Tagen wirst Du die Möglichkeit erhalten, aus vielen Ressourcen auszuwählen, die Dich und deine Umwelt positiv verändern werden. Es ist wichtig, dass wir Teil der Veränderung sind. Du wirst ebenso an jedem Tag die Möglichkeit einer LIVE SESSION erhalten.

 

Hier findest du alle weiteren Informationen und kannst dich für CHF 0.- eintragen: https://www.andreahiltbrunner.com/create-change/

 

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Wer schreibt hier?

Sabine Debusmann

M. Sc. für psychologische Medizin und komplementäre Medizin, .Heilpraktikerin, systemischer Coach, Supervisorin, CDMP, BGM-Managerin, Diplom-Kauffrau
Gabriela Rund

Gabriela Horvath

M. Sc. für psychologische Medizin und komplementäre Medizin, .Heilpraktikerin, CDMP, Expertin für Suchtprävention

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